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Was bringt die neue Investmentfondsbesteuerung?

Steuernews-TV Ausgabe: Februar 2018

Ab 2018 müssen in- und ausländische Investmentfonds auf Dividenden und Immobilienerträge 15 % Steuern zahlen. Was sich durch das neue Investmentsteuergesetz, welches mit 1.1.2018 in Kraft getreten ist, außerdem ändert, erfahren Sie in unserer brandneuen Ausgabe von Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Was bringt die neue Investmentfondsbesteuerung?

Mit 1.1.2018 ist das neue Investmentsteuergesetz in Kraft getreten.

Was ändert sich hierdurch?

Ab 2018 müssen in- und ausländische Investmentfonds auf Dividenden und Immobilienerträge 15 % Steuern zahlen. Gewinne aus Aktienveräußerungen und anderen Wertpapieren bleiben auf Fondsebene aber weiter steuerfrei.

Ausschüttungen von Investmentfonds unterliegen der Kapitalertragsteuer. Zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung der Dividenden und Immobilienerträge wird für diese Erträge daher eine Teilfreistellung gewährt. Die Höhe der Steuerfreistellung auf Anlegerebene bestimmt sich nach der Art des Investmentfonds und beträgt für Privatanleger zwischen 30 % und 80 %.

Für thesaurierte Erträge, die bisher als ausschüttungsgleiche Erträge bezeichnet wurden, wird eine Vorabpauschale eingeführt.