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Welche Änderungen bringt 2018 für geringwertige Wirtschaftsgüter?

Steuernews-TV Ausgabe: Januar 2018

Als geringwertige Wirtschaftsgüter galten bisher bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 Euro netto betrugen. Welche Änderungen bringt das neue Jahr für Schwellen- und Betragswert sowie für die Abschreibungsregelungen? Entdecken Sie mehr in der aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV!

Textabschrift des Videos (Transkription)

Welche Änderungen bringt 2018 für geringwertige Wirtschaftsgüter?

Als geringwertige Wirtschaftsgüter galten bisher bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 410 Euro netto betrugen.

Welche Änderungen bringt das neue Jahr?

Mit dem „Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen“ wurde nun der Schwellenwert angehoben. Ebenfalls angehoben wurde der Betragswert bezüglich der steuerlichen Aufzeichnungspflichten für nach dem 31.12.2017 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter.

Auch bei den Abschreibungsregelungen ergeben sich ab 2018 Neuerungen.

Ab dem 1.1. gelten für geringwertige Wirtschaftsgüter folgende Wahlrechte:

  • Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 800 Euro netto können entweder sofort oder wahlweise über die Nutzungsdauer verteilt abgeschrieben werden. Betragen die Anschaffungskosten nicht mehr als 250 Euro, ist ein Eintrag in ein Anlagegüter-Verzeichnis nicht notwendig.
  • Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 250 Euro, aber nicht 1.000 Euro netto übersteigen, können alternativ in einen Sammelposten zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben werden.
  • Für alle übrigen Wirtschaftsgüter gilt der Grundsatz der Abschreibung nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.